Entwickler: Für ‚gesichtslose‘ IT-Giganten sind Mitarbeiter austauschbar



Vergangene Woche hat Google bekannt gegeben, dass rund 12.000 Mitarbeiter entlassen werden, der Suchmaschinenriese ist mitnichten der einzige, der Menschen in fünfstelliger Höhe entlassen hat. Und die Entlassenen gehen mit ihren Ex-Arbeitgebern hart ins Gericht.

Dieser Tage müssen sich Zehntausende Menschen aus der Technik-Branche auf Jobsuche machen, denn fast alle IT-Giganten haben einen Stellenabbau in fünfstelliger Höhe durchgeführt, darunter Google, Microsoft, Amazon und Meta. Und es finden sich mittlerweile immer mehr Menschen, die von ihren Erfahrungen oder auch Enttäuschungen berichten.

Automatisierte Kündigung

So sorgte gestern der Bericht einer Program Manager von Google für Aufsehen, denn die Frau ist hochschwanger und wäre in einer Woche in Mutterschutz gegangen. Nun meldete sich ein weiterer ehemaliger Google-Entwickler zu Wort und ging mit seinem Ex-Arbeiter und der gesamten Tech-Branche hart ins Gericht.

Denn Justin Moore ist einer der 12.000 Angestellten, die bei Google den Job verloren haben und in einem Beitrag auf LinkedIn schreibt er, dass er mehr als 16 Jahre beim Suchmaschinenriesen tätig war und erzählt vom mehr als anonymen Prozess der Kündigung: „Es scheint, dass ich als einer der glücklichen 12.000 heute Morgen um 3 Uhr durch eine automatische Kontodeaktivierung entlassen wurde.“ Ansonsten habe es zunächst keine Information gegen, auch die „Sie wurden gekündigt“-Webseite sei nicht erreichbar gewesen.

„Lebt das Leben, nicht die Arbeit“

Wie seine schwangere Ex-Kollegin schreibt Moore, dass es grundsätzlich weitgehend „wundervolle Jahren“ waren. Für den Konzern aus Mountain View und dessen Mitbewerber hat er aber keine netten Worte übrig: „Das macht auch deutlich, dass die Arbeit nicht euer Leben ist und die Arbeitgeber – vor allem die großen, gesichtslosen wie Google – euch zu 100 Prozent als entbehrlich ansehen. Lebt das Leben, nicht die Arbeit.“

Die Entlassungen bei Google waren vor kurzem auch das Thema einer hitzigen Betriebsversammlung: Darin versuchte Google-CEO Sundar Pichai auf die Bedenken und Sorgen der Mitarbeiter einzugehen und sie möglichst zu zerstreuen, wie CNBC berichtet, gelang das aber nur bedingt.

Siehe auch:



Google, Suchmaschine, Google Logo, Do No Evil, Google Evil, Böses Google



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