Briefzustellung: Werbung macht 49 Prozent der Post aus



Die „Deutsche Post prüft Rückzug aus Briefzustellung“, titelt die Welt heute. Im Artikel heißt es mit Verweis auf Informationen aus dem Betriebsrat, dass das Unternehmen „die Pflicht zu einer flächendeckenden Zustellung an den Staat zurückgeben“ wolle. Auf Anfrage von T-Online dementierte ein Sprecher den Bericht: „Es ist nicht korrekt, dass wir den Rückzug aus dem Post-Universaldienst planen. Wir sind vielmehr stolz darauf, als einziger Postdienstleister in Deutschland mit einem flächendeckenden Annahme- und Zustellnetz den postalischen Universaldienst freiwillig zu erbringen.“

Ohnehin scheint es fraglich, ob Briefzustellung ohne die frühere Bundesbehörde überhaupt möglich ist. Rund 108.600 Briefkästen leeren die Postangestellten, etwa 49 Millionen Briefe werden werktäglich in den 82 Briefzentren bearbeitet und zugestellt. Zwar sinkt die Anzahl der beförderten Briefe und briefähnlichen Sendungen, aber es sind immer noch jährlich über 14 Milliarden – darunter 6,9 Milliarden Werbebriefe. Gerade einmal 14,6 Prozent Marktanteil entfallen laut Bundesnetzagentur auf Konkurrenzunternehmen. Kaum vorstellbar, dass ein oder mehrere Konkurrenten diese Lücke füllen könnten.



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